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T-Shirts aus Polen
Reisen, Bücher und CDs, Informationen, Schnäppchen, sowie vor
allem Kommunikation, das sind alles Dinge, die es ohne das Internet
nicht gäbe; zumindest nicht bei uns Zuhause.

Denn, wenn mir mal ehrlich sind, ganz ehrlich, dann wären wir
dieses Jahr doch nicht schon 4 mal im Urlaub gewesen, dann hätten wir
die letzten 3 Wochen doch nicht 8 Bücher gelesen, dabei ununterbrochen
unsere neuen CDs gehört, - aber ohne etwas doppelt gehört zu
haben, dann wüssten wir einfach gar nix, denn: woher auch? Naja, und
Pleite wären wir allemal, und Freunde? Nein, von denen hätten wir auch
schon lange nichts mehr gehört?

Das Leben mit dem Internet ist doch einfach toll! So richtig gut
geht es uns! Blendend! Was mag das nur für ein Privileg sein, welches
uns die hochentwickelte Technik der Industrie da aufgebürdet hat?

So beginnen wir uns also nicht nur in unserem erfüllten Wohlstand
zu wonnen, sondern auch so richtig daraus zu profitieren! Ganau, das
ist es! Was für ein Einfall! Ich fahre nach Polen, besorge mir dort
12.000 Levis T-Shirts, kaufe mir bei Strato die Domain
billiger-als-billig.de (kostet ja nur 12,50 DM im Monat, an dem
Werbebanner verdienen die eh so gut, dass sie mir eigentlich mindestens
3.000,- DM dafür geben müssten), ja, und dann bin ich in spätestens 3
Monaten an der Börse.

Konkurrenten? Ne, gibt's so gut wie keine. Also wenn
billiger-als-billig.de noch frei ist, dann kann es ja noch gar nicht so
viele Internetshops geben. Und von der Optik her habe ich sowieso den
besten Shop, meine 11-jährige Tochter hatte da so nen genialen Einfall.
Aber das erzähl ich ein andermal. Und die HTML- Umsetzung war auch
total easy, da hatte ich so nen Buch gesehen, welches nur 7,90 DM
gekostet hat, im Buchladen um die Ecke. Und so habe ich binnen 4 Wochen
HTML gelernt.

Und als es dann los ging habe ich noch eine wahnsinns Werbekampagne
gestartet. Also wenn das mal nicht ein Coup war: Da hat der Webmaster
von michaelas-witzeseite.de doch glatt gegen drei Levis T-Shirts zwei
Wochen lang meinen Banner geschaltet.

Das alles ist jetzt 16 Monate her. Ich habe bereits zwölf der Levis
T-Shirts selber verbraucht, denn die sind immer so schnell kaputt
gegangen. Das Erste hatte ein Unternehmen bestellt, für eine Studie
welches der beste Internet-Shop sei. Das Zweite war für den Neffen der
Mutter des Freundes meiner mittlerweile 12-jährigen Tochter, und das
Dritte, das hatte ich selber bestellt, denn das Finanzamt hatte mir
angedroht, wegen Scheinselbständigkeit eine Ordnungsstrafe zu
verhängen. Und die anderen 11.985 habe ich gestern erst auf die Deponie
gebracht. Die letzten 6 Monate saß ich nur da, wartete auf eMails, auf
Bestellungen und Kunden, und ich habe viel nachgedacht.

Hatte ich eigentlich jemals eine Reise über das Internet gebucht
gehabt? Hatte ich mir wirklich mal ein Buch oder eine CD bestellt? Wen
kenne ich eigentlich im Internet? Und: Hatte ich nicht schon mal mehr
Geld?

Es war ein schöner Traum.
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Und wen haben wir?
Winkows User am Rande des Wahnsinns /
Monopolist fleht um Beistand der Plüschtierbranche
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(Gedmond/dpx) Vergangen Dienstag
teilte ein Sprecher des softwaregiganten Microwoft auf einer
Kriesensitzung mit, dass unter den glücklichen Benutzern ihrer
Betriebssysteme in den vergangenen drei Jahren sich viele von Microwoft
stark vernachlässigt gefühlt haben sollen. "Wir erwarten nicht nur
neue Software- Versionen, die immer gigantischere Zahlen oder immer
abtraktere Kürzel hinter dem 'Winkows' haben, sondern wir wollen, das
man uns auch eine Möglichkeit anbietet, wie wir uns mit den sich
ständig ändernden Produkten noch identifizieren können!" sagte
Peter Gullham, Vorstand der Winkows-User Community, Homepage,
Entertainment, Research (wucher), welcher dort als Gastredner agieren
durfte.

"Das Hauptroblem ist die Tatsache,", so Gullham weiter, "dass die meisten Menschen in der heutigen Zeit ihre Meinungen zu Dingen gerne mit bestimmten Statussymbolen propagandieren!".
Damit wagte der wucher Vorstand einen Vergleich mit etwas, wessen Namen
er als Microwoft- Populist nicht in der Öffentlichkeit aussprechen
wollte. Gemeint ist Linux, ein freies Betriebssystem, welches als
Maskottchen einen Pinguin hat. Denn die Statistiken sprechen für sich:
Im April 2001 machte eine unabhängige weltweite Studie deutlich, dass
rund 72 Prozent aller Linux-Benutzer mindestens einen Plüsch-Pinguin
besitzen und 16 Prozent sich einen solchen zulegen wollen. Weiterhin
waren 79 Prozent der Befragen der Meinung, dass der Pinguin die
Attraktivität von Linux steigere. Und ganau das brauche Microwoft, lies
Gill Mates, der wegen der Konferenz seinen Urlaub auf Tuvalu abbrechen
musste, verlauten. Wegen einigen Unannehmlichkeiten, welche
Microwoft-User in den letzten Monaten hinnehmen hätten müssen, wie z.B.
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So präsentieren sich in der heutigen Zeit Computeruser, die sich mit ihrem Betriebsystem identifizieren können und wollen
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dem Internet-Wurm Code Red, sei die von Beginn an unter den Erwartungen
liegende Verkaufszahl von WinkowsMe weiter zurückgegangen. Doch dass
dies nicht die einzigste Ursache sei, legte Aul Pallen in seinen
Erläuterungen zu einer internen Microwoft Umfrage offen. Die
Abschaffung des Microwoft- Office Gehilfen Karl Klammer in der Version
Office Me soll auch einige Kunden vom Kauf des WinkowsMe abgehalten
haben. Microwoft äusserte zwar seine Aversion darüber, dass die
Tatsache, dass das Betriebsystem Winkows als solches noch nie
Karl-Klammer beinhaltet hätte, Winkows-Me daher auch nicht weniger Karl
Klammer besäße als Winkows 98, oft falsch verstanden wird, wollte sein
Unternehmen aber nicht auch noch selbst belasten und verwies jenes
Thema daher auf die in zwei Monaten stattfindende Podiumsdiskussion zur
Winkows Namensgebung.

Anschliessend wurden von dem rennomierten Betriebssystem-
Psychiater Gustav Klapse einige Fälle berichtet, welchen zufolge einige
Winkows-Benutzer sich bereits vor lauter Identifikationsmangel zu
fatalen und unüberlegten Handlungen entschlossen hätten, die Palette
reiche vom entwickeln Multipler-
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Persönlichkeiten (eine Winkows-User, Linux-User, Pinguin Konstellation) bis hin zu Amokläufen zum Südpol.

Um die Lage schnellstmöglich in den Griff zu bekommen
verabschiedete Microwoft einen Eil-Plan. Mit diesem soll, unter
Einbeziehung nahmhafter Plüschtierhersteller, noch binnen der nächsten
45 Jahre ein Winkows- Maskottchen auf den Markt gebracht werden.

Insiderberichten zufolge sollen jedoch bereits heute die Personen,
welche in das kreieren des Maskottchens involviert sind, Zweifel an der
Fertigstellung haben, denn die von Microwoft geforderten Ansprüche seien
aller Wahrscheinlichkeit voraus nicht zu verwirklichen, insbesondere
wisse man nicht, wie man mit den neuen .NET-Utilities, welche ihnen zur
Verfügung gestellt worden seien, eine derartige Aufgabe lösen Könne.

Trotz der Kritik, dass Microwoft nach Internet und Internet-
Applikationen nun auch noch die Maskottchen- Hysterie verschlafen habe,
sieht sich Microwoft in keinsterlei Weise in einer schlechteren
Position wie die Konkurenz. Was die Zukunft bringen wird, dass können
sie in zehn Jahren in den Geschichtsbüchern ihrer Kinder lesen.
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Regierung will noch dieses Jahr Datenpfand einführen

(berlin/kräuters)
Einer Pressemitteilung des deutschen Umweltministers Trürgen Jittin
zufolge soll noch dieses Jahr der sog. Datenpfand eingeführt werden.
Dieser Schritt sei nun zwingend notwendig, da aufgrund des aktuellen
Internet-Sterbens die Umwelt durch das monatliche Mehraufkommen von
rund 100.000 PetaByte nicht fachgerecht entsorgten Datenmülls zu
nachhaltig belastet werde.

Jittin wies Einwände der IT-Branche ab, dass durch die Einführung
des Datenpfandes nicht absehebare Probleme in der
Internet-Infrastruktur entstehen könnten; er konterte mit der
Erläuterung, dass die Einführung bereits heute ausreichend geplant sei.
Man habe 2 Mrd. Euro für die Aufstellung sogenannter Datenklos und
Pixelparkplätze zur Verfügung, welche an örtlichen Mülldeponien
aufgestellt werden sollen.

An welchen Punkten der Infrastruktur der Pfand aber letzten Endes
erhoben werden soll, darüber wird erst in einer in der kommenden Woche
stattfindenden Expertenrunde diskutiert werden.
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Mit Haut und Haar

Selten macht man es als "Ausländer" richtig, wenn man sie zum ersten
mal unters Messer nimmt. Meist muss man sich dazu auch noch hämischen
Blicken der einheimischen Tisch- Kollegen ausgesetzt fühlen; nicht
selten verging da so manchen schon trotz des größten Hungers der
Appetit. "Mir san' ebn mir!" (wir sind eben wir) ist da die Antwort der bayerischen Profis, wobei als solche fühlen sie sich nicht: "Da Chines' woas ja ah von kloah oh, wia ma mit de Stangerln ißt!" antwortet ein jener.

Die Rede ist von einem der wohl bayerischten Gerichte überhaupt: Der Weißwurst.

Zum Mittelpunkt des Spottes machte sich so beispielsweise vor
einigen Jahren Tennis-Star Boris Becker, als er auf die absurde Idee
kahm, seine Weißwurst mit Haut und Haar zu verspeisen. Aber schon ganz
andere, unbekanntere Leute aßen sich in solch eine Position; den
folgenden Verlauf der Tischgespräche damit in eine bestimmte Richtung
weisend: "Wie isst man eine Weißwurst?!?".

Wer reges Interesse an dieser Frage zeigt, der sollte sich <HOWTO-Weißwurst> nicht entgehen lassen.
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Ist Napster mehr als nur ein Wort?

Die PopComm 2001 ist vorrüber. Die wohl treffendste Bezeichnung für dieses Event hat Harld Schmidt gefunden: "Die weltgrößte Napster- Messe".
Klar, jeder der Aussteller prügelt und hackt auf Napster herum, bei
den Verlusten, die das Musikgeschäft zu verbuchen hatte eigentlich
naheliegend. Aber warum eigentlich immer Napster?
Zum Prügelknaben der Nation geworden baden sich die
Napster-Vorstände nun im Ruhm ihrer Negativ-Populariät, und sehen
sich auch gerne als die Sprecher der "Bösartigen, nicht-zahlenden
Musikgemeinde". Andere "Dienste", wie sie es ja zweifels ohne gibt,
welche auch alle nicht gerade nur zum anschauen existieren, sondern
viel und gerne verwendet werden (zumal man dort auch noch das Gewünschte bekommt, und nicht je nach Laune der Musikindustrie), sind
degegen wohl nur den Usern bekannt. Wartet die Musikindustrie darauf,
dass Napster gerichtlich ausgeschaltet wird, sieht dies als
Präzedenzfall und macht kurzen Prozess mit allen anderen? Sind sich
aber bereits heute alle Gerichte einig, dass es beispielsweise verboten
ist, 3D Studio Max im Netz zu veröffentlichen? Aber: gibt es das nicht
trotzdem? So wie viele andere Programme?
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